Dienstag, 16. Oktober 2018
 

Kellerbrand im Mehrfamilienhaus

Einsatzort Details

Wilhelm-Busch-Straße
Datum 05.01.2018
Alarmierungszeit 19:04 Uhr
Alarmierungsart Digitaler Meldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Wunstorf
Polizei
Rettungsdienst
Feuerwehr Klein Heidorn
    Feuerwehr Luthe
      Fahrzeugaufgebot   TLF-n-  DLK  ELW  MZW  HLF 20  Streifenwagen  NEF  RTW
      Feuer

      Einsatzbericht

      Gestern Abend gegen 19:05 Uhr wurde die Feuerwehr Wunstorf zu einem Brand in der Wilhelm-Busch-Straße alarmiert.

      Anwohner hatten Rauchwarnmelder gehört und einen Brand im 1 OG eines Mehrfamilienhauses angenommen und die Feuerwehr alarmiert.

      Dann warnten Sie die Bewohner, so dass bei Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Personen das Gebäude verlassen haben.

      „Hier passt der Slogan Rachwarnmelder retten Leben perfekt.“

      Der vermeintliche Zimmerbrand stellte sich als Kellerbrand heraus, die Rauchentwicklung war so stark, dass die Atemschutztrupps der Feuerwehr unter Nullsicht arbeiten mussten.

      „Auch die Hitze im Keller war nicht zu unterschätzen: in unregelmäßigen Abständen explodierten Spraydosen und stellten eine Gefahr für die eingesetzten Kräfte da.“

      Die Mannschaft des ersten Löschfahrzeugs begann zunächst den Brand von außen durch ein Kellerfenster zu löschen, um dann in den Innenangriff überzugehen. Gleichzeitig wurde mit einem Druckbelüfter der Rauch aus dem Keller gedrückt und aus dem Treppenraum ferngehalten..

      Das Setzen eines so genannten Rauchvorhangs konnte größere Rauchschäden im Hausflur verhindern.

      Schnell war klar, dass im Verlauf mehrere Atemschutzgeräteträger und weiteres Material benötigt würde, daher wurden die Feuerwehr Luthe und die Logistikkomponente der Feuerwehr Klein Heidorn nachalarmiert.

      Während der Löscharbeiten fanden die Anwohner Unterschlupf in den Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr.

      Nach den Löscharbeiten wurden die Wohnungen belüftet.

      Durch den Brand wurde die Stromverteilung des Hauses so sehr beschädigt, dass mehrere Wohnungen auch über Nacht stromlos bleiben mussten. Der Energieversorger und eine Elektro- Firma übernahmen die Begutachtung.

      Im Einsatz waren insgesamt 60 Feuerwehreute mit zehn Fahrzeugen, die Polizei und der Rettungsdienst.

      Verletzt wurde niemand, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

       

      Kurios: Vor lauter Staunen über die Einsatzstelle fuhr ein Radfahrer gegen ein parkendes Auto, die Polizei nahm den Unfall auf.

       

      Einsatzleiter und neuer stv. Stadtbrandmeister Sven Möllmann lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren, dies zeige wie wichtig gemeinsame Übungen seien.

      Am Samstagmorgen bedankte sich eine Bewohnerin auf Facebook bei der Feuerwehr für ihren Einsatz.

       

      sonstige Informationen

      Einsatzbilder