GAMS – Übungsdienst

Die Sprache der Feuerwehr ist gefüllt mit Abkürzungen, eine wichtige ist „GAMS“. Nach dieser Regel verfahren wir, bei möglichen Gefahrgut-Lagen.

Beim vergangenen Übungsdienst hat sich die Gruppe 3 unter Leitung von Dennis Kroß und Marvin Nowak mit dem Thema Gefahrgut-Einsätze beschäftigt.
Dabei kommt die so genannte GAMS-Regel zum tragen, nach der die Einsatzkräfte bei Szenarien mit gefährlichen Stoffen und Gütern verfahren.
Für das ersteintreffende Fahrzeug gilt:

Gefahr erkennen
Absperrmaßnahmen ergreifen
Menschrettung durchführen
Spezialkräfte alarmieren

Im dargestellen Fall rutschte ein IBC-Behälter bei Verladearbeiten von einem LKW, ein Arbeiter wurde darunter eingeklemmt.
Der Einsatzleiter erkannte aus der Ferne den Behälter und ließ das Fahrzeug außerhalb des Gefahrenbereichs abstellen. Bei der Erkundung wurden Gefahrensymbole auf dem Behälter erkannt, in den Transportpapieren des LKW fand sich ein Sicherheitsdatenblatt über Salpetersäure.
Nachdem im Radius von 50m abgesperrt wurde, ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Mit einem Hydraulikheber konnte der IBC-Behälter angehoben und mit Rüsthölzern unterfüttert werden, so dass die Person (dargestellt durch eine Übungspuppe) befreit werden konnte. Währenddessen alarmierte der Einsatzleiter fiktiv den Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr nach.
Anschließend wurden verschiedene Materialien eingesetzt, um die Kanalsiation vor dem auslaufenden Gefahrstoff zu schützen und den defekten Behälter abzudichten.

In der anschließenden Nachbesprechung fiel auf, dass besonders nach der pandemiebedingten Zeit ohne Übungsdienste, so manches Gerät und der dazugehörige Platz im Fahrzeug erst wieder ins Gedächtnis gerufen werden muss, vor allem wenn man dieses Material nicht häufig braucht. Mit dem Gesamtverlauf zeigten sich alle zufrieden, der Übungs-Einsatz wurde erfolgreich abgearbeitet.

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