Bei seiner Aufnahme in einem Krankenhaus hat ein Patient wohl vergessen, dem Personal von seinem Haustier zu erzählen.
Als sie die Python entdeckten, riefen sie die Feuerwehr. Wir brachten das Tier zur Tierärztlichen Hochschule.
Im Alltag Nachbarn- im Notfall Helfer
Feuerwehr Wunstorf

Anrufer meldeten ein bis zur Hinterachse versunkenes Fahrzeug in der Leine bei Wunstorf-Luthe. Die alarmierten Feuerwehren aus Luthe und Wunstorf bestätigten die Lage worauf die Tauchergruppe der Feuerwehr Lohnde ( Stadt Seelze) nachalarmiert wurde.
Weiterlesen

Am Abend wurden wir zu einem Brand im Klinikum alarmiert.
Es brannte ein Aufbewahrungskorb für Wäsche im Erdgeschoss eines stationären Bereichs. Der Bereich wurde vom Personal evakuiert, ein Trupp unter Atemschutz löschte den Brand. Aufgrund des Kunststoffes wurde der Bereich stark verqualmt. Mit zwei Lüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude gedrückt.
Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz waren ingesamt 85 Feuerwehrleute aus Wunstorf, Bokeloh, Klein Heidorn und Neustadt sowie die ELO- Gruppe und die SEG der Johanniter.
Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Im Alltag Nachbarn- im Notfall Helfer
Feuerwehr Wunstorf

Wir wurden zur Unterstützung der Polizei im Waldgebiet „Hohes Holz“ alarmiert.
Eine Spaziergängerin hatte am Nachmittag Hilferufe aus dem Waldstück vernommen. Die vermeintlich kindliche Stimme war nach einem kurzen Kontakt nicht mehr zu hören, so dass die Rettungskräfte alarmiert wurden.
100 Feuerwehrleute aus Wunstorf, Bokeloh und Klein Heidorn suchten das Gebiet ab. Die ELO-Gruppe koordinierte die Kräfte.
Per Live-Standort der privaten Telefone konnte die Suchaktion durch die Einsatzleitung überwacht werden.

Auch eine Drohne der Feuerwehr Seelze und der Polizeihubschrauber „Phönix“ kamen mit Wärmebildkameras zum Einsatz.
Im späteren Verlauf wurden Rettungshundestaffeln der Johanniter und des DRK alarmiert.
Bis 0:00 Uhr blieb die Suche erfolglos, auch eine Vermisstenanzeige lag bis dahin nicht vor.
Die Einsatzleitung der Polizei entschied daraufhin, die Suche in der Nacht abzubrechen.

Da sich im Internet bereits neben vielen Spekulationen auch erste freiwillige Helfer formierten, sahen wir uns gezwungen im noch laufenden Einsatz dies mit einem schnellen Post zu unterbinden. Wir freuen uns über das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die Koordination freiwilliger Helfer hätte die Einsatzleitung jedoch vor massive Probleme gestellt. Zudem war es wichtig, sowohl für den Überflug des Hubschraubers, als auch für den Einsatz der Rettungshunde ein völlig geräumtes Waldstück zu haben.

Wir bedanken uns bei der Waldgaststätte „Altens Ruh“, die uns mit Kaffee versorgte und bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.

Um 02:46 Uhr wurden wir zu einem vermeintlichen Feuer im Klinikum an der Hindenburgstraße gerufen. Laut Alarmmeldung sollte es in der Heizungszentrale brennen.
Vor Ort stellte sich zunächst der Zugang zum Heizungsgebäude problematisch dar, da keiner der notwendigen Schlüssel zur Verfügung stand.
Wir verschafften uns gewaltsam Zugang und erkundeten mit einem Atemschutztrupp den Heizungsraum.
Es stellte sich als Fehlalarm heraus.

Aufgrund der Größe der Liegenschaft und der
Vielzahl an Betroffenen sind gemäß Alarm-
und Ausrückeordnung (AAO) auch die umliegenden Feuerwehren aus Blumenau, Luthe, Klein Heidorn und Bokeloh sowie die ELO- Gruppe der Stadtfeuerwehr und die Johanniter alarmiert gewesen. Die Kräfte konnten aus dem Bereitstellungsraum entlassen werden.

Am 09.02.20 traf sich um 16:45 Uhr die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr in der Feuerwache Wunstorf, um bei mehreren Einsätzen im Stadtgebiet die Koordination übernehmen zu können.

Kurz vorher wurden wir bereits zu einem Lebensmittelmarkt in der Fußgängerzone alarmiert. Eine Markise lies sich nicht mehr einfahren und wurde von uns gesichert.

Erfreulicher Weise kam es am Abend nicht zu einem erhöhten Einsatzaufkommen, mit einer Erkundung (Fehlalarm)in Wunstorf wurde die Bereitschaft der ELO gegen 21:00 Uhr aufgehoben.

In der Nacht wurde dann der Wind wieder stärker. Um 22:00 Uhr wurden wir auf die B442 Richtung Haste alarmiert, kurz danach kam ein Abbruch- Alarm. Unsere Unterstützung war nicht mehr notwendig.

10.02.20:

Um 5 Uhr Morgens ging es dann doch zum Haster Wald, dort mussten zwei Bäume von der Straße entfernt werden.
Gegen 06:43 Uhr dann ein erneuter Alarm. In der Rosenstraße musste ein dickerer Ast von der Straße entfernt werden.
Im Anschluss fuhr unsere Drehleiter nach Steinhude. An der Feuerwache Steinhude wurde auf mehreren Quadratmetern das Dach durch den Sturm beschädigt.

Um 10:55 Uhr piepten wieder die Meldeempfänger. Die Brandmeldeanlage in einem Altenheim in Klein Heidorn hatte ausgelöst.
Da die Kameraden der Nachbarwehr bereits zu eine Ölspur unterwegs waren, konnten sie schnell entwarnung geben, es handelte sich um einen technischen Defekt der Anlage.

Gegen 11:30 Uhr erfolgten gleich zwei Alarme.
In der Oststadt fiel ein größerer Ast auf ein Carport, wir mussten nicht tätig werden und konnten die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Fast gleichzeitig wurden in der Hagenburger Straße Teile eines Daches abgedeckt. Wir sicherten mit der Drehleiter lose Dachplaten und entfernten an der angrenzenden Bahnanlage Dachplatten und Äste.

Um 18:21 Uhr ging es dann erneut in die Oststadt. An der Corvinuskirche drohten mehrere Tannen dem Sturm nicht mehr standhalten zu können und mussten gefällt werden.Um 19:30 Uhr startete unser regulärer Übungsdienst.

Trotz der arbeitsintensiven Tage trafen sich 52 Ehrenamtliche um sich weiter aus- und fortzubilden.

Ortsbrandmeister Sven Möllmann dankte allen für ihren Einsatz.

Doch auch am 11.02. lies der Wind nicht nach. Um 10:43 Uhr drohte eine Tanne auf die Barnestraße zu fallen.
Erneut kamen Drehleiter und Kettensägen zum Einsatz, um die Gefahr zu beseitigen.
Die Barnestraße musste für den Einsatz voll gesperrt werden, es kam zu Beeinträchtigungen im Bus- und Autoverkehr.

Am Vormittag wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Wunstorfer Nordstadt alarmiert. Auf einer Baustelle war ein Arbeiter vom Gerüst gestürzt und lag etwa 2m tief in einem Graben.
Wir unterstützen den Rettungsdienst und konnten nach kurzer Zeit die Person aus der misslichen Lage befreien und an den Rettungsdienst übergeben.

Der Arbeiter wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Vor Ort waren 13 Kräfte mit drei Fahrzeugen, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und die Polizei.

Foto: Tugendheim

Zunächst wurde die Feuerwehr Kolenfeld zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Recycling-Betrieb alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich ein Feuer, weitere Kräfte aus Wunstorf, Luthe und die ELO (EinsatzLeitungOrt) wurden nachalarmiert.

Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten einen größeren Papierhaufen ab, der mit einem Radlader nach und nach auseinandergezogen wurde.

 

Tief Mortimer sorgte für reichlich Wind.

Gleich zu fünf Einsätzen waren wir in der Kernstadt unterwegs. Auch die Feuerwehren Blumenau und Großenheidorn waren im Einsatz.
Am Abend unterstützten wir dann noch in Steinhude.

Die Feuerwehren Kolenfeld, Luthe und Wunstorf sowie die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr wurden zu einem Feuer auf der Deponie Kolenfeld alarmiert.
Ein Förderband in der Papierverwertung geriet in Brand.

Das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter vor Ort, die erste Löschmaßnahmen einleiteten, verhinderte eine Ausbreitung des Brandes. Im Anschluss wurde das Förderband Rückwärts laufen gelassen, um das Papier in einer Baggerschaufel zu sammeln und restlos abzulöschen.